Doris

Ich komme aus einer Familie von starken Frauen*. Meine Mutter hat uns immer sehr gefordert und gefördert. Sie wollte, dass wir unseren Weg gehen, dass wir Chancen nützen, die sie nie hatte. Das hat mich geprägt.

Für  Männer* ist es oft selbstverständlich, aktiv nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, wenn sie z.B. mehr Verantwortung übernehmen, neue Aufgaben bekommen. Für Frauen* nicht.

Katarina, Silke, Silvia und Stefanie

Netzwerken bedeutet für uns Austausch mit anderen, das Teilen von Ideen, ein gemeinsames Auftreten für Anliegen und Forderungen.
Frau* in einer patriarchal strukturierten Gesellschaft zu sein, schafft oft eine besondere Verbundenheit, die in der Netzwerkarbeit spürbar ist.

Gabriele

Ich kann Frauen* nur empfehlen, sich bewusst zu machen, wo sie beruflich und privat hinmöchten. Je klarer die Ziele und Vereinbarungen – mit sich selbst, mit dem Unternehmen, mit der Familie -desto besser gelingt auch der Weg dorthin. Ich wünsche uns Frauen*, dass wir uns selbst und anderen Frauen* öfter auf die Schulter klopfen. Dass wir uns sagen: Du machst das gut.

Figen

Ich wünsche mir ein anderes Rollenverständnis, in dem Frauen* selbstbestimmter und selbstwirksamer werden und gleichberechtigte Kinderbetreuung für Männer normal ist. Ich wünsche mir eine offenere Haltung in Gesellschaft und Politik.