Weil ich eine Frau* bin.

Frauen* im Brennpunkt portraitiert Frauen* und ihre individuellen Geschichten. Damit werden Frauen*leben in Tirol und darüber hinaus aufgezeigt. Persönliche Schritte, die zu Erfolgen führten, sowie besondere Herausforderungen, werden sichtbar und nachlesbar. Inhaltlich bewegen sich die Fragestellungen, aufgrund derer die Gespräche mit den Frauen* geführt werden, in den Bereichen in denen Frauen* im Brennpunkt sich verortet: berufliche Qualifizierung und Bildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie allgemeine Frauen*politische Anliegen.
Jede Frauen*stimme ist in einer Ausgabe des Frauen* im Brennpunkt Newsletters erschienen. Viel Freude beim Lesen und Hören!
Porträtfoto, Lore

Lore

Wenn ich auf die letzten 20 Jahre zurückblicke, sehe ich, dass sich vieles zum Positiven verändert hat. Die Art und Weise, wie Frauen in der Politik behandelt werden, hat sich massiv geändert. Wir haben jetzt eine Justizministerin, die im Amt ihr zweites Kind bekommt – das wäre früher undenkbar gewesen.

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Christina

Christina

Ich bin in Mayrhofen geboren, als zweites von vier Kindern. In meiner Familie gab es eine ganz klassische Rollenverteilung: Die Mama war daheim, der Papa hat gearbeitet. Als ich zehn Jahre alt war, hat mein Vater seinen Beamtenberuf aufgegeben und ist freischaffender Künstler geworden. Das hat mich sehr geprägt. Ich bin immer mit dem Bewusstsein aufgewachsen, dass ich das tun soll, was mir Spaß macht. Dass das beste Gehalt nichts nutzt, wenn mir die Arbeit keinen Spaß macht.

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Stephanie Porträt

Stephanie

Ich stamme aus einem kleinen Dorf im Südtiroler Vinschgau, bin in sehr behüteten Familienverhältnissen aufgewachsen. Mein Opa war der erste Mann, der mit dem Kinderwagen durch unser Tausend-Seelen-Dorf gefahren ist.

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danijela Porträtfoto

Danijela

Wir sollten uns weniger damit beschäftigen, wie unser Körper aussieht, sondern mehr damit, wofür wir ihn nutzen. Ich habe einfach das Bedürfnis, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, sogar das Gefühl, dass ich einen Beitrag leisten „muss“. Ich möchte mich nämlich für eine Welt einsetzen, in der es selbstverständlich ist, dass Frauen*rechte in unserer Gesellschaft gleichberechtigt ihren Platz finden.

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Beatrix

BEATRIX

Ich wünsche mir, dass unsere Gesellschaft barrierefrei wird – zum Beispiel im öffentlichen Verkehr oder am Arbeitsmarkt, da merke ich durch meine Eltern, dass es noch an vielem fehlt. Und ich wünsche mir, dass die Studien des AMS irgendwann ihre Zahlen nicht mehr nach Frauen* und Männern* aufschlüsseln müssen. Weil es keinen Unterschied mehr zwischen den Berufswegen und dem Verdienst von Frauen* und Männern* gibt.

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Gerlinde Porträt

GERLINDE

In meiner Generation war das noch völlig klar, dass man als Frau zuhause bleibt, wenn man Kinder bekommt. In knapp 20 Jahren als Tagesmutter habe ich über 80 Kinder betreut! Frauen sollten sich nie rechtfertigen müssen – auch nicht, wenn sie keine Kinder haben wollen.

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Stephanie Porträt

STEPHANIE

Eine Frau* in der Politik zu sein hat Vor- und Nachteile. Momentan wollen alle Frauen* in die Politik holen und fast immer sieht man auch, dass diese dann sehr gute Arbeit leisten. Die notwendigen Strukturen haben sich aber bisher einfach nicht mitentwickelt. Einer jungen Frau*, die in die Politik will, würde ich sagen: Go for it! Es ist ein echt toller Job, in dem man jeden Tag unglaublich viel lernt.

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Rina Alluri

RINA

Ich habe nicht nur einen Migrationshintergrund, sondern auch eine lange Migrationsreise hinter mir. Ich denke, meine Geschichte ist einer der Gründe, warum ich in der Friedensforschung tätig bin.

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Alexandra

ALEXANDRA

Wenn man mich heute sieht, dann denken viele wahrscheinlich: „Die ist auf die Butterseite gefallen.“ So war es aber bei Weitem nicht. Ich hatte ein „klassisches“ Frauen*leben. Mit Höhen, Tiefen und Brüchen. Und ich kenne fast keine Frau*, deren Leben ohne Brüche verlaufen ist.

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Gabi Dallinger-König

GABI

Belächelt werden, das wäre ja harmlos gewesen. Es gab wirklich massiven Widerstand. Ich habe Kämpfe durchgestanden, über die ich mich heute sehr wundere, dass ich das ausgehalten habe. Das war teilweise Mobbing pur, jahrelang. Weil wir uns für Frauen eingesetzt haben. Ich glaube, auf viele wirkten wir Feministinnen ernsthaft bedrohlich.

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Gabi

GABI

Ich geh mal weit zurück, in meine Kindheit. Glücklicherweise bin ich in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem Gerechtigkeit eine große Rolle gespielt hat. Meine Eltern haben mir das vorgelebt.

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Maria-Luise

MARIA-LUISE

Meine Geschichte beginnt im Großen und Ganzen damit, dass ich als viertes von sechs Kindern geboren wurde. In einer kinderreichen Familie aufzuwachsen bedeutete für mich, viel Kinderzeit zu erleben. So wuchs ich schon allein durch meine Geschwister stets umgeben von Kindern auf.

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Dilan

DILAN

„Wie wäre es mit einem Boykott? Frauen gehen nicht mehr arbeiten, bis sie gleich viel verdienen.“

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Birgit

BIRGIT

Ich bin seit zwei Jahren Beraterin im FrauenBerufsZentrum von Frauen im Brennpunkt. Davor habe ich Psychologie studiert und war unter anderem lange im betrieblichen Gesundheitsmanagement eines großes Konzernes tätig.

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